Bevor es bald wieder an den Lipno geht, lohnt sich ein Blick zurück auf die letzte Saison. Nur fünf Mal habe ich es an den See geschafft — deutlich weniger, als ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Umso mehr freue ich mich, dass die wenigen Tage es in sich hatten.
Die Bilanz in Zahlen
- Ausfahrten: 5
- Zander: 4
- Barsche: 3
- Schneidertage: 2
Zwei Schneidertage bei nur fünf Terminen sind auf den ersten Blick keine Quote, mit der man prahlen sollte. Aber an den drei Tagen, an denen es lief, hat es richtig gelohnt.
Der Fang der Saison
Der klare Höhepunkt: ein Zander mit 63 cm — mein persönlicher Bestfang. Nach Jahren am Lipno war das genau der Fisch, auf den ich lange gewartet habe, und er allein hätte die Saison schon gerettet.


Wenig Zeit, viel Ertrag
Fünf Tage sind wenig, um an einem See wie dem Lipno wirklich in einen Rhythmus zu kommen. Trotzdem stehen am Ende vier Zander und drei Barsche zu Buche — eine Ausbeute, mit der ich für die investierte Zeit sehr zufrieden bin. Es zeigt auch: Am Lipno muss man nicht ständig am Wasser stehen, um gute Fische zu fangen — man muss nur die richtigen Tage treffen.

Mehr als nur der Fang
Neben dem persönlichen Bestfang war noch etwas anderes besonders: Mein Sohn war, damals gerade einmal 4 Jahre alt, gleich drei Mal mit dabei. Es ist etwas ganz anderes, ob man alleine am Wasser steht oder die eigene Begeisterung fürs Angeln an ihn weitergeben darf. Diese Tage zu dritt — er, ich und der Lipno — waren mindestens genauso viel wert wie jeder Fisch an der Leine.
Für die kommende Saison nehme ich mir jedenfalls vor, öfter an den See zu kommen — gerne wieder mit ihm. Wie es dann läuft, gibt’s wie gewohnt hier im Blog.